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Besseres Licht für gesündere Arbeitsplätze: LED-Beleuchtung hellt die Stimmung auf

Im Winter haben Depressionen Hochkonjunktur: Rund 40 Prozent der Menschen reagieren auf die kurzen Tage mit gedämpfter Stimmung. Schuld ist das spärlicher vorhandene Licht. Eine angenehme Beleuchtung ist aber nicht nur für gutes Sehen wichtig – sie beeinflusst auch die Aktivität am Arbeitsplatz.

Modern ausgeleuchtete Produktionshalle Bildquelle: © Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe
Die »Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)« legen Mindestlichtstärken fest: So sind in der Metallbearbeitung beim Schweißen 300 Lux, bei feinen Maschinenarbeiten 500 Lux und in Elektronikwerkstätten zum Prüfen und Justieren sogar 1500 Lux vorgeschrieben.

»Der Umstieg auf eine moderne, energieeffiziente Beleuchtung ist nicht nur eine Entscheidung für Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz«, erklärt Marco Hahn von der Deutschen Lichtmiete. »Sie ist auch eine Maßnahme, von der die Mitarbeiter gesundheitlich profitieren.«

In vielen Industrie- und Gewerbebetrieben kann Tageslicht häufig nicht oder nur in geringem Maße in das Gesamtbeleuchtungskonzept eingebunden werden. Der Schichtbetrieb erfordert in vielen Unternehmensbereichen zudem eine 24-Stunden-Ausleuchtung. Umso wichtiger ist hier die Qualität der installierten Leuchten. Sie unterstützt nicht nur die Sehleistung der Mitarbeiter und reduziert damit das Fehlerrisiko: Eine flächige Ausleuchtung, die richtige Lichtfarbe und dynamische Lichtkonzepte können noch viel mehr, wie aktuelle Studien zeigen.

Hell, heller, LED
Die am einfachsten festzustellende Wirkung des Lichts ist die visuelle: Mangelnde Lichtstärke erhöht das Unfallrisiko und beeinflusst die Augengesundheit der Mitarbeiter. Deshalb legen die »Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)« je nach Einsatzsituation Mindestlichtstärken fest: So sind in der Metallbearbeitung beim Schweißen 300 Lux, bei feinen Maschinenarbeiten 500 Lux und bei Elektronikwerkstätten zum Prüfen und Justieren sogar sehr helle 1500 Lux vorgeschrieben.

»Mit modernen LED-Leuchten lassen sich die geforderten Beleuchtungsstärken problemlos erreichen und zumeist übertreffen«, erläutert Hahn. Zudem bleibt das hohe Lichtniveau extrem lange erhalten. Gute LED-Leuchten strahlen über mehr als 100.000 Betriebsstunden ein gleichbleibend intensives, gerichtetes Licht ohne Leuchtkraftverlust ab – und zwar in voller Intensität sofort nach dem Einschalten.

Lichtverhältnisse beeinflussen unsere Hormone
Die nicht-visuellen Wirkungen des Lichts wurden erst in jüngerer Zeit intensiv erforscht: 2002 stellten Wissenschaftler fest, dass es im menschlichen Auge Rezeptoren gibt, die nicht für das Sehen selbst zuständig sind, sondern nur die Qualität der Lichtverhältnisse registrieren und körperliche Prozesse entsprechend steuern. Daraus ergeben sich sowohl psychologische als auch physiologische Effekte. Erwiesen sind unter anderem Wirkungen auf unser Hormonsystem, die zu einer Verbesserung von Stimmung, Konzentration und allgemeiner Leistungsfähigkeit führen. Dafür ist unter anderem die Lichtfarbe verantwortlich.

LED-Röhren und -Strahler gibt es in verschiedenen Farbtemperaturen – von Warmweiß bis hin zu kälteren Lichtfarben, welche sich günstig auf die Konzentration auswirken. Sie können zudem gedimmt werden und lassen sich damit auch stufenlos an die externen Lichtverhältnisse anpassen: Mehr Blau dämpft etwa die Müdigkeit, die sich etwa am Nachmittag einstellt, wenn der Blauanteil im natürlichen Licht sinkt. Das können Natriumhochdruckdampflampen und Halogenmetalldampflampen, die in Hallen mit großer Deckenhöhe noch immer weit verbreitet sind, nicht: Sie verströmen ein gelbstichiges Licht, das außerdem das Farbsehen negativ beeinflusst.