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E-Mobility und Energie-Anlagen: Schaltschrank-Know-how für E-Infrastruktur genutzt

Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen im Schaltschrankbau kann Rittal auch zahlreiche Applikations-Lösungen zum Aufbau einer E-Mobility- oder Energietechnik-Infrastruktur realisieren.

Aus den Erfahrungen im Schaltschrankbau leitet Rittal auch Know-how für Outdoor-Infrastruktur beispielsweise in E-Mobility- und Energietechnik-Installationen ab. Bildquelle: © Rittal GmbH & Co. KG

Aus den Erfahrungen im Schaltschrankbau leitet Rittal auch Know-how für Outdoor-Infrastruktur beispielsweise in E-Mobility- und Energietechnik-Installationen ab.

Auf der Hannover-Messe hat Rittal die zahlreichen Möglichkeiten vorgestellt, die zum Aufbau einer E-Mobility-Infrastruktur benötigt werden: Von der Stromerzeugung bis hin zur Ladestation kann das Unternehmenden ganzen Weg der Wertschöpfung unterstützen und gemeinsam mit Partner-Unternehmen die zentralen Infrastrukturelemente konzipieren, die zum Aufbau einer Ladestation oder anderer energietechnischer Anlagen notwendig sind.

In diesem Zusammenhang produziert Rittal nicht zuletzt zahlreiche Komponenten dieser Infrastrukturen wie Outdoor-Gehäuse, Container zur Aufnahme von Batterien oder für Trafostationen sowie Kühlsysteme für Schnellladestationen. Denn ein Ladepark besteht typischerweise aus einer Trafostation, je nach Auslegung zusätzlich aus einem Outdoor-Batteriespeicher sowie aus verschiedenen Infrastrukturgehäusen für die Leistungselektronik. Und insbesondere bei leistungsstarken Schnellladestationen mit beispielsweise 350 kW wird auch eine Kühlung der Systeme benötigt, die ebenfalls von Rittal stammen kann. Für die eigentlichen Ladesäulen, an denen die Elektrofahrzeuge aufgeladen werden, produziert Rittal beispielsweise die Gehäuse, während Partnerfirmen die Elektronikkomponenten einbauen und betreiben.

E-Tankstellen bereits im Aufbau

Einen bedeutenden Auftrag führt Rittal bereits mit dem australischen E-Infrastrukturanbieter Tritium durch: Das Unternehmen, einer der Hersteller der bekannten IONITY-Ladestationen, wird künftig hochwertige Outdoor-Gehäuse von Rittal beziehen und damit in 26 Ländern die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen.
In einem weiteren Projekt setzt ENERCON als Hersteller von Windenergieanlagen bereits erfolgreich auf Komponenten von Rittal, um komplette Ladestationen zu implementieren – vom Transformator bis zur Ladesäule. Auf der Hannover-Messe wurde von den beiden Unternehmen jetzt auch die Schnellladestation E-Charger 600 beispielhaft vorgeführt. Und am Firmensitz in Aurich installierte das Windenergie-Unternehmen auch eine Schnelllade-Station; Rittal hat für diesen Ladepunkt die Outdoor-Gehäuse geliefert.