Fränkische Rohrwerke: High speed im Beton

Mit einem neuen, biegsamen Wellrohr gibt es eine interessante Lösung für die rasche Elektroinstallation in Betonverschalungen. Das innovative Kunststoffrohr punktet mit einer hochgleitfähigen Innenschicht, einer speziell gestalteten Außenhaut und zeit- sowie kostensparenden Verlege-Eigenschaften.

Das biegsame Rohr verformt sich in Beton um maximal 25 Prozent – so bleibt ein optimaler Leitungseinzug über die gesamte Strecke hinweg garantiert. Bildquelle: © Fränkische Rohrwerke

Das biegsame Rohr verformt sich in Beton um maximal 25 Prozent – so bleibt ein optimaler Leitungseinzug über die gesamte Strecke hinweg garantiert.

Das Wellrohr nennt sich FFKuS-EM-F Highspeed, es findet sich im Produktprogramm von Fränkische und hat einige Eigenschaften, die es für eine unter Zeitdruck stehende Installations-Praxis geeignet machen.

Pluspunkte biegsamer Rohre

Leerrohre in Wohn- und Industriegebäuden schützen empfindliche Strom- und Datenleitungen und schaffen gleichzeitig eine zukunftssichere Elektroinstallation: Um eine flexible, individuell nutzbare Infrastruktur aufzubauen, sollten Bauherren von Anfang an hochwertige Leerrohre einplanen. Für die Betoninstallation schreibt die Norm VDE 0100-520 Rohre mit mittlerer Druckfestigkeit (750N) vor und fordert zudem bestimmte Eigenschaften bei Schlagfestigkeit sowie minimaler und maximaler Gebrauchstemperatur.
Besonders wichtig ist die fünfte Ziffer des Klassifizierungscodes nach DIN EN 61386-1, die das Biegeverhalten abbildet. Soll vermieden werden, dass Rohre dem Druck des Betons nachgeben, muss hier die Ziffer 2 für »biegsame« Rohre stehen. »Biegsam, sich selbst zurückbildende Rohre«, die mit der Ziffer 3 gekennzeichnet sind, sind dagegen für die Betoninstallation nur eingeschränkt geeignet. Denn derartige Rohrtypen dürfen sich bei Belastung normativ bis zu 50 Prozent verformen.

Das biegsame Highspeed-Rohr FFKuS-EM-F ist dagegen tritt- sowie rüttelfest und weist lediglich eine normative Verformung von maximal 25 Prozent auf. Damit ist das Betonrohr von Fränkische auch für die rauen Bedingungen auf Baustellen und für die spätere Nachrüstung der Elektroleitungen geeignet. »Durch die starke Verformung der biegsam, sich selbst zurückbildenden Rohre ist es schwierig, oft sogar unmöglich, Leitungen einzuziehen. Dagegen geht die Leerrohr-Installation bei unserem Betonrohr rasch und einfach von der Hand«, erklärt Darja Meier, Produktmanagerin im Geschäftsbereich Elektro Systeme des Herstellers.

Das Highspeed-Rohr FFKuS-EM-F ist tritt- sowie rüttelfest und besteht durch den speziellen Schutzmantel die alltäglichen Beanspruchungen auf der Baustelle. Bildquelle: © Fränkische Rohrwerke

Das Highspeed-Rohr FFKuS-EM-F ist tritt- sowie rüttelfest und besteht durch den speziellen Schutzmantel die alltäglichen Beanspruchungen auf der Baustelle.

Sichere Installation im Beton-Neubau

Die Rohre sind erhältlich in den Nennweiten 16 bis 63, und sie erfüllen alle Voraussetzungen für eine sichere Betoninstallation: Das nicht flammenausbreitende Rohr ist biegsam und hat eine mittlere Schlag- und Druckfestigkeit. Der Gebrauchstemperatur-Bereich liegt zwischen –25 und + +60 °C und deckt damit den größten Teil der Anwendungen ab. Dank der hochgleitfähigen Innenschicht des Wellrohrs können Leitungen problemlos auch über längere Strecken von bis zu 50 Metern eingezogen werden.
Die speziell gestaltete Außenhaut von FFKuS-EM-F Highspeed verhindert zu kleine Biegeradien, sodass die Einzugseigenschaften des Elektroinstallationsrohrs auch bei mehreren Biegungen voll ausgenutzt werden können. Zusätzlich schützt der Mantel das Rohr, falls es bei rauen Baustellen-bedingungen beschädigt werden sollte, vor eindringender Betonmilch.