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alphaEOS: Selbstlernendes Smart Home-System für Aktivhaus

AlphaEOS, Spezialist für Smart Home- und Energiemanagement-Systeme, hat...

Bildquelle: © alphaEOS

in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung die neueste Generation ihrer Smart Home-Technik implementiert.

Im Rahmen des Forschungsprojekts »Aktivhaus B10« ist in Stuttgart der Prototyp für das Haus der Zukunft realisiert worden. Das vom Architekten Werner Sobek geplante Gebäude produziert über eine Photovoltaikanlage zwei Mal so viel Strom aus nachhaltigen Quellen wie es selbst benötigt. Es dient neben der »Bewohnung« im architektonischen Sinne gleichzeitig als dezentraler Energieerzeuger und »Provider« für emissionsfreie Elektromobilität. Als intelligenter Baustein im Energiesystem der Zukunft ist das Haus im Quartier vernetzt und versorgt das benachbarte Weißenhofmuseum wie auch Elektroautos mit Energie aus regenerativen Quellen.

AlphaEOS hat das Aktivhaus mit einer selbstlernenden Smart Home-Lösung ausgestattet, die alle technischen Systeme - inklusive Elektromobilität - vernetzt. Es erfüllt die Komfort- und Mobilitätsbedürfnisse der Bewohner vorausschauend. Im Hintergrund lenkt das Energiemanagement alle Energieströme, angepasst an den Tagesrhythmus und die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer. So wird möglichst viel selbst erzeugter Strom direkt verbraucht und die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz optimiert.

Vernetzung von Haussteuerung und E-Mobilität
Die Vernetzung von Haussteuerung und Elektromobilität realisierte das Unternehmen gemeinsam mit der Daimler AG. Ladevorgänge können etwa vorausschauend geplant werden. Außerdem erhöhen Informationen zur Geoposition der Fahrzeuge, zu Ladezustand und Effizienzwerten die Planungssicherheit. »Eine enge Vernetzung von Elektromobilität und Haussteuerung macht den Alltag in Zukunft komfortabler«, so Jonathan Busse, Vorstand von AlphaEOS »Wenn ich überstürzt aufbrechen muss, sorgt das System automatisch dafür, dass alle Türen und Fenster geschlossen sind, der Herd ausgeschaltet ist und während meiner Abwesenheit möglichst wenig Energie verbraucht wird. Nähere ich mich mit meinem Fahrzeug dem Aktivhaus, öffnet sich das Tor, und Lichtstimmung und Raumtemperatur sind bereits wie gewünscht.«