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Cleveres Wohnhaus: Raffiniert geschachtelt, smart geplant

Für ein Grundstück mit Hanglage hat in_design_architektur ein cleveres Wohnhaus entworfen: Drei Kuben unterschiedlicher Größe sind so gestapelt, dass das Haus eine unverwechselbare Identität erhält. Kombiniert ist die raffinierte Architektur mit intelligenter Smart-Home-Technik von Gira.

Für das Wohnhaus mit Hanglage hat in_design_architektur drei Kuben clever angeordnet: Sie spielen dabei mit Raumhöhen, Blickachsen und einer offenen Split-Level-Architektur. Bildquelle: © Alexandra Lechner für Gira

Für das Wohnhaus mit Hanglage hat in_design_architektur drei Kuben clever angeordnet: Sie spielen dabei mit Raumhöhen, Blickachsen und einer offenen Split-Level-Architektur.

»Den Bauherren schwebte ein klassisch geometrischer Baukörper in Anlehnung ans Bauhaus vor«, so Architekt Tim Driedger. »Zugleich sollte das geradlinige Haus aber einen eigenständigen Charakter haben und sich von der Bebauung im Umfeld abheben.« Die Kuben wurden bewusst so arrangiert, dass sie auf die Höhenunterschiede reagieren, die städtebaulichen Vorgaben mit ihren Traufhöhen einhalten und die Fenster mit ihrer Ausrichtung und dem Ausblick der Sonne folgen. Die geschickt platzierte Dachterrasse gibt den Blick frei auf die Frankfurter Skyline.

Der erste, flache Kubus beherbergt die Garage und den Eingangsbereich. Im 15,5° Winkel dazu ist der markante Wohnkubus angeordnet. Vom Eingang aus betritt man über wenige Stufen den großzügigen Wohnbereich, der sich komplett nach oben über zwei Etagen und 5,40 m Raumhöhe öffnet sowie zweiseitig nahezu raumhoch verglast ist. Hier befindet sich der lichtdurchflutete Essbereich; ein fast weißer, fugenlos gespachtelter Bodenbelag unterstreicht die luftige Wirkung. Über der Küche und der Sofaecke ist auf 2,70 m Höhe eine Galerie eingezogen, auf der sich das Büro befindet. So ist auch beim Arbeiten immer der Bezug zum Familienleben gegeben. Mit der deutlich geringeren Raumhöhe von 2,40 m über dem Schreibtisch und dem Blick in den über 5 m hohen offenen Raum wurden bewusst Kontraste gesetzt – zugleich vermittelt der Wohnkubus ein Gefühl von Licht, Luft und Weite.

Der dritte und vom Platzangebot größte Gebäudeteil ist L-förmig, er schwebt scheinbar über dem Eingang und wird vom Wohnkubus eingeschnitten. So wirkt er von der Straßenansicht aus sehr dezent, leicht hervorgehoben wird er durch seinen hellgrauen Putz. Der Kubus beherbergt drei Ebenen, die zum Wohnquader hin um ein bzw. zwei Drittel in der Höhe versetzt sind. »Die springenden Ebenen berücksichtigen zum einen die Hanglage«, berichtet Driedger weiter. »Zum anderen wurde es durch diese Gebäudekubatur möglich, mit unterschiedlichen Raumhöhen auf die Bedürfnisse zu reagieren. Wir konnten die Dachterrasse über dem Wohnbereich anlegen und haben trotz allem die vorgegebene Traufhöhe eingehalten.« Das Haus umfasst eine Wohnfläche von 238  , die Nutzfläche insgesamt beträgt 270  .

 

Während die Kinderetage und die Abstellräume jeweils 2,70 m hoch sind, besitzt die obere Etage mit Elternschlafzimmer, Bad und Wellnessbereich eine luftige Raumhöhe von 3,20 m. Letzterer weckt mit Farbstimmungen aus warmen Erd- und Sandtönen Erinnerungen an Inselparadiese – eine Wand ziert ein ganz persönliches, selbst geschossenes Urlaubsstrandmotiv. Zwischen Sauna- bzw. Wellnessbereich und dem eigentlichen Badezimmer liegt ein, wie eingeschoben wirkender, Block. Er hebt sich ab durch seine dunklen Fliesen, die sich vom Boden bis zur Decke ziehen. Hier befindet sich die Ruhezone mit elegant abgedeckter Badewanne sowie eine Nische für Dusche und WC. Die großformatigen Keramikfliesen, die nur mit Minimal­fugen verlegt sind, sowie die flächenbündig installierten Spiegel erzeugen eine Optik wie aus einem Guss.