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Nach der Krise: Gigaset will im Smart Home punkten

Nach langjähriger Krise will der Telefonhersteller Gigaset als Dienstleister für das vernetzte Zuhause und Produzent günstiger Smartphones erfolgreich werden.

Smart Home Bildquelle: © Stanisic Vladimir - 123RF

Das 2008 aus der ehemaligen Siemens-Festnetzsparte hervorgegangene Unternehmen will seine starke Marktstellung bei Festnetztelefonen in Europa als Grundlage der Expansion in den neuen Geschäftsfeldern nutzen.

Ein Pluspunkt bei den Verbrauchern soll das Thema Qualität »Made in Germany« sein: Gigaset bietet seit Ende 2016 Mobiltelefone an, seit vergangenem Jahr Modelle, die im Bocholter Stammwerk hergestellt werden. Doch Herstellung in Deutschland soll bei Gigaset nicht gleichbedeutend mit teuer sein: Das Unternehmen will nach Angaben des Vorstandschefs Klaus Weßing mit Smartphones im unteren und mittleren Preissegment von 200 bis 400 Euro punkten.

Gigaset will künftig kein reines Industrieunternehmen mehr sein. »Wir wollen den Bereich Smart Home sehr stark ausbauen«, sagte der Gigaset-Chef. »Wir werden auf Dauer komplette Produktlösungen – also Hard- und Software – anbieten und in Zukunft einen großen Teil unseres Umsatzes mit Dienstleistungen erwirtschaften.«