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Conrad Connect: Diese Smart-Home-Geräte nutzt Deutschland

Intelligente Haushaltsgeräte können das Leben vereinfachen, Energie sparen und für mehr Sicherheit im Haus sorgen. Doch welche Smart Home-Geräte nutzen die Deutschen eigentlich? Dieser Frage hat Conrad Connect untersucht und rund 190.000 in Deutschland registrierte Geräte ausgewertet.

Eine Untersuchung von Conrad Connect zeigte, welche Smart-Home-Geräte in Deutschland genutzt werden. Bildquelle: © Conrad Connect

Eine Untersuchung von Conrad Connect zeigte, welche Smart-Home-Geräte in Deutschland genutzt werden.

Um herauszufinden, welche Smart Home-Geräte die Deutschen nutzen, hat Conrad Connect eine anonymisierte Stichprobe von 192.593, der insgesamt mehr als 500.000 registrierten Geräten der Plattform, analysiert. Dabei wurden lediglich Geräte berücksichtigt, die sich im Rahmen eines Projektes eindeutig einer Smart Home-Kategorie zuordnen lassen konnten. War es beispielsweise nicht klar erkenntlich, ob ein Bewegungsmelder der Sicherheit oder der Beleuchtung eines Raumes diente, wurde dieser in der Analyse nicht berücksichtigt.

Art des GerätesGeräteanzahlProzentanteil
Licht                              65.81434,17
Wetterstation                                  28.55514,83
Fernbedienung                             27.290 14,17
Heizung                             21.581‬ 11,21
Sicherheit                             21.160 10,99
Steckdose                              11.0995,76
Fitnesstracker                           7.926  4,12
Lautsprecher                              2.7831,45
Raumtemperatur und -feuchtigkeit                          2.531‬  1,31
Benachrichtigungsdienste                              2.0481,06
Rollladen                             912 0,47
Energieverbrauch                                 5080,26
Hubs/ Zentralen                              1970,10
Sensoren                           185  0,10

 

Gemäß der Analyse können rund 34 Prozent der analysierten Geräte der Kategorie Licht zugeordnet werden. Das ist der Höchstwert der Analyse. »Ein genauerer Blick in die Daten zeigt, dass die Nutzer unserer Plattform ihre smarten Lampen nicht nur als einfache Lichtquellen nutzen«, kommentiert Andreas Bös, Vice President von Conrad Connect und führt fort: »18 Prozent der Nutzer lassen sich beispielsweise auch per SMS, E-Mail oder über unser Dashboard benachrichtigen, sobald eine ihrer Lampen an- oder ausgeht. Ist eine Lichtquelle zum Beispiel mit einem Bewegungsmelder verbunden, könnte dadurch das unbefugte Betreten eines Geschäfts nach Ladenschluss erkannt werden. Zehn Prozent unser Nutzer haben ihre Leuchtmittel zudem mit ihren Wetterstationen verknüpft. Dies ermöglicht unter anderem die automatisierte farbliche Anpassung der Beleuchtung je nach Wetterlage draußen  oder der Luftqualität in der Wohnung.«

Wetterstationen und Fernbedienungen sind beliebt

Am zweithäufigsten haben die deutschen Conrad Connect-Nutzer Wetterstationen in ihren intelligenten Heimen (14,8 Prozent) registriert. Auch Fernbedienungen (14,2 Prozent) und Heizungen (11,2 Prozent) haben besonders viele deutsche Nutzer in ihren Conrad Connect-Projekten integriert. Fernbedienungen können in diesem Zusammenhang Schalter und sogenannte Smart-Buttons sein, mit denen zum Beispiel alle Geräte beim Betreten oder Verlassen des Hauses ein- oder ausgeschaltet werden. Sie können aber auch zur Bestellung von Verbrauchsmaterialien eingesetzt werden. Mit intelligenten Heizkörpern können Smart Home-Besitzer das Zuhause oder Büro beispielsweise nur dann heizen, wenn dies auch wirklich nötig ist. Das kann zu einer Energieersparnis führen und somit das Klima und den Geldbeutel schonen.

Aber auch Sicherheit ist den Deutschen wichtig. So sind rund 11 Prozent der registrierten Geräte für den Schutz des Eigenheims zuständig. Dafür kommen vor allem Kameras und intelligente Alarmanlagen zum Einsatz. Auch vernetzte Steckdosen (5,8 Prozent) und Fitnesstracker (4,1 Prozent) werden von einigen Deutschen gern in das Smart Home-Netzwerk integriert.

Diese Städte sind die Smart Home-Hochburgen

Die deutsche Smart Home-Hauptstadt ist nicht etwa Berlin, sondern Frankfurt. Hier waren zum Zeitpunkt der Analyse mehr als 25.000 smarte Geräte registriert. Dahinter folgen München (19.065 Geräte) und Hamburg (19.056 Geräte). In Berlin sind lediglich 12.268 intelligente Geräte registriert. Stuttgart landet mit deutlichem Abstand hinter der Bundeshauptstadt auf Platz fünf (4.116 Geräte).

Insgesamt stellte man bei der Analyse fest, dass der Smart Home-Markt in Deutschland stark wächst. So wurden auf der Conrad-Connect-Plattform bereits mehr als 500.000 Geräte von über 100 verschiedenen Herstellern registriert und täglich kommen rund 1.000 neue Geräte dazu.

Conrad Connect-Nutzer verwenden oft Geräte mehrerer Hersteller

Die IoT-Plattform Conrad Connect ermöglicht über sogenannte Projekte die Verbindung von intelligenten Geräten mehrerer Hersteller. In diesen Projekten können die Nutzer Regeln definieren, auf deren Basis diese Geräte herstellerübergreifend miteinander kommunizieren und Abläufe automatisiert werden. Diese Funktion wird von einer überwiegenden Mehrheit der Conrad Connect-User genutzt. So sind in 63,6 Prozent aller Projekte die Geräte von mehreren Herstellern registriert.

Sämtliche Daten der Analyse stehen unter diesem Link bereit.