Brandgefahr bannen: Sicher durch die Adventszeit

Fortsetzung des Artikels von Teil 3.

Tipp 3: Schutzeinrichtungen kontrollieren und gegebenenfalls nachrüsten

Schutzschalter Bildquelle: © Doepke Schaltgeräte GmbH

FI-Fehlerstrom-Schutzschalter schützen vor gefährlichen Stromunfällen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es dennoch zu einem Defekt der elektrischen Adventsbeleuchtung kommen. Dann schützt ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) die Bewohner vor gefährlichen Stromunfällen. Damit der Schalter im Ernstfall auch einwandfrei funktioniert, sollte seine Funktionsbereitschaft regelmäßig überprüft werden. Dazu ist das Betätigen der Prüftaste des FI-Schalters im elektrischen Verteiler ausreichend.

»Ist gar kein FI-Schalter vorhanden, kann dieser vom Elektrofachmann auch noch nachträglich in den Installationsverteiler integriert werden«, erläutert Johann Meints. Eine schnelle Alternative sind transportable FI-Schutzschalter, die wie ein Adapter zwischen die Lichterkette und die Steckdose geschaltet werden.

Auch Rauchwarnmelder sorgen in der Weihnachtszeit für Sicherheit – egal ob Brände durch defekte Lichterdekorationen oder brennende Kerzen ausgelöst wurden. Auch hier lohnt es sich, auf Qualität zu setzen. Empfehlenswert sind Rauchwarnmelder mit Q-Zeichen, das in Verbindung mit dem Prüfzeichen der Prüfinstitute VdS Schadenverhütung oder dem Kriwan Testzentrum verwendet wird. Für optimalen Schutz sollte die Einsatz- und Funktionsbereitschaft je nach Herstellerangabe – mindestens aber einmal im Jahr – durch das Drücken der Prüftaste am Rauchwarnmelder überprüft werden. Gibt das Gerät nach einigen Sekunden einen Signalton ab, ist es funktionstüchtig. Ertönt kein Signalton, müssen die Batterien gewechselt oder der komplette Melder ausgetauscht werden.