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Tag des Einbruchschutzes: Moderne Technik hält Einbrecher auf Distanz

Der Tag des Einbruchschutzes am 28. Oktober macht auf ein drängendes Thema aufmerksam: Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt auf neue Höchststände an. Dabei kann fast jeder zweite Einbruch durch vorhandene Sicherungseinrichtungen und eine aufmerksame Nachbarschaft verhindert werden.

»Besonders beliebt sind dunkle Ecken, in denen es sich ungestört und unbeobachtet arbeiten lässt«, weiß Stefan Petri vom Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR) zu berichten. »Mit sehr hellem LED-Licht, das wenig Strom verbraucht, ist hier schon viel geholfen.«

 

Intelligente Technik für mehr Sicherheit

»Mit moderner Technik lebt man definitiv sicherer. Das gilt für die ganze Familie. Deshalb wird so eine Investition zwar zunächst gescheut, aber später nie bereut«, erläutert Experte Petri. Die einfachste Möglichkeit stellen Bewegungsmelder im Außenbereich dar. Sie heißen einerseits Gäste willkommen und schrecken andererseits Unbefugte ab. Auf dem Grundstück erzeugen Bewegungsmelder zudem eine lückenlose Überwachung im gewünschten Erfassungsbereich.

»Die moderne Elektronik bemerkt sofort, wenn jemand das Grundstück betritt, und schaltet das Außenlicht an«, führt Stefan Petri aus. »Dabei ist individuell einstellbar, ab welchem Dämmerungswert die Schaltung reagiert. Wichtig ist, dass alle Bewegungsmelder vernetzt sind. Ein Elektro-Fachbetrieb der Innung weiß, wie das geht, und wird das System bevorzugt mit einer LED-Außenbeleuchtung verbinden. Das taghelle Licht kostet wenig und gibt unwillkommenen Gästen das Gefühl, unter einer Flutlichtanlage zu arbeiten. Überschaubarer Aufwand, voller Effekt.«

Die Palette reicht weiter bis zur Einbruchmeldeanlage mit Bewegungssensoren und Videotechnik. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist auch der Schutz der Haustüre. Stefan Petri: »Eine Zugangskontrolle ist der beste Schutz und heute eigentlich ein Muss. Dank digitaler Technik kostet eine Türsprechanlage mit Videofunktion nicht die Welt und ist heute fast schon Standard.«