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EVO: Kommt die Abwrackprämie für alte Ölheizungen?

Das neue Klimapaket der Regierung ist kein großer Wurf, gibt aber die Richtung vor. Aus Sicht der EVO Gruppe wird sich nur sehr langsam eine Lenkungswirkung entfalten. Die gute Nachricht für alle Eigentümer: Die lange geforderte „Abwrackprämie“ für den Austausch alter Ölheizungen soll kommen!

EVO Deutschland GmbH Bildquelle: © EVO Deutschland GmbH

Die von Greta Thunberg gestartete weltweite Bewegung zum Klimaschutz.

Der Klima-Kompromiss der Großen Koalition bringt für die Bürgerinnen und Bürger viele Veränderungen im Alltag – an der Tankstelle und zuhause beim Heizen. 
Zentrale Punkte sind eine Bepreisung von CO2 Emissionen, die Vergünstigung von Bahntickets sowie eine Austauschprämie für alte Ölheizungen. Für Markus J. Schmidt, Leiter der EVO Gruppe, sind das „die richtigen Schritte, aber im Detail nicht mutig genug.“ Der Preis für eine Tonne CO2-Emissionen startet bei 10 Euro und steigt bis zum Jahr 2025 auf 35 Euro. „Damit baut sich erst allmählich eine Lenkungswirkung auf. Gerade für die Wärmewende brauchen wir Hebel, die sofort in Richtung erneuerbare Energien wirken.“ Der Staat zahlt zwar einen Förderanteil von 40 Prozent für den Umstieg auf neue, effiziente Heizsysteme. Aber erst ab 2026 dürfen keine neuen Ölheizungen mehr eingebaut werden. „Das sind 6 Jahre wertvolle Zeit, in denen wir den dringend nötigen Wechsel von fossilen auf erneuerbare Energiequellen weiter verzögern.“

Energetische Sanierung wird gefördert:

Allgemein werden energetische Sanierungsmaßnahmen steuerlich stärker gefördert. 
Wer seine Immobilie selbst nutzt, kann beispielsweise 20 Prozent der Kosten verteilt auf drei Jahre von der Steuerschuld abziehen. Zudem werden die KfW-Programme und das Marktanreizprogramm für Wärme aus erneuerbaren Energien in einer Bundesförderung für effiziente Gebäude zusammengeführt. 
Um die Gelder zu bekommen, soll nur noch ein Antrag genügen. „Ein großer Wurf ist das Klimapaket der Regierung aber schon deshalb nicht, weil der Strom kaum preiswerter wird,“ fasst Schmidt zusammen. So sinkt die Ökostrom-Umlage 2021 nur um 0,25 Cent pro Kilowattstunde. Wünschenswert wären höhere Kosten für CO2-Emissionen, niedrigere Preise für Ökostrom und mehr gezielte Förderprogramme. 
Denn die Technologien, um Wärme aus erneuerbaren Energiequellen zuhause bereit zustellen, sind längst da. Das zeigt beispielsweise das Komplettpaket von EVO, eine Kombination aus Solarstromanlage, Energiespeicher und Elektroheizungen, mit der das eigene Zuhause nahezu autark beheizt werden kann.