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Light + Building: Sicherheitstechnik im Scheinwerferlicht

Das Sicherheitsempfinden und -bedürfnis der Menschen und damit auch die Bedeutung sicherheitstechnischer Anlagen steigt – weltweit. Damit geht einher, dass Institutionen, Gebäude und die zugehörige Infrastruktur immer höhere Sicherheitsstandards erfüllen müssen.

Zwei Männer betrachten einen Ausstellungsstand mit Bewegungsmeldern und Kameras Bildquelle: © Messe Frankfurt / Jens Liebchen

Die Kombination aus Wissen und praktischer Anwendung ist auf der Light + Building gelebte Realität. Deutlich wird das unter anderem im Angebotsbereich Sicherheitstechnik beziehungsweise der internationalen Plattform für vernetzte Sicherheitstechnik – Intersec Building.

Diesem Trend trägt die Light + Building Rechnung und macht »Vernetzte Sicherheit« zu einem Fokusthema im Jahr 2020. Die Plattform Intersec Building, ein Kongressformat und ein Special Interest Guide fördern Austausch, Information und Navigation.

Immaterielle Güter schützen

Dicke Türblätter, abschließbare Fenstergriffe und stahlharte Tresorwände – gestern noch State of the Art, heute das absolute Minimum bei der Sicherheitstechnik. Ein Grund dafür ist, dass zunehmend immaterielle Güter als schützenswertes Gut begriffen werden: So sind etwa Netzwerke oder Datenströme zwar immateriell, allerdings von teils unschätzbarem Wert. Digitaler Schutz bedeutet allerdings weit mehr als nur die Sicherung von Nullen und Einsen. Überwachung, Zugangskontrolle oder Datenschutz sind gleichermaßen essenziell. Gerade dann, wenn sicherheitstechnische Einrichtungen untereinander und mit der gesamten Gebäudetechnik vernetzt sind. Elektronische Sicherheitstechnik wird somit zunehmend zum integralen Bestandteil im Smart Home und Smart Building.

Je besser alle sicherheitsrelevanten Komponenten miteinander interoperieren, desto höher ist deren gemeinsamer Wirkungsgrad. Dies gilt auch für die Vernetzung sicherheitstechnischer mit allen übrigen gebäudetechnischen Installationen. Wesentliche Einflussgrößen sind daher beispielsweise Schnittstellen, Standards, Planung und Integration. Eine kollektive Basis finden Experten auf der weltgrößten Fachmesse für elektrische Gebäudeinfrastruktur.

Zentrales Anliegen ernstgenommen

Das Thema »Vernetzte Sicherheit« wird als zentrales Anliegen von Branche und Anwendern eine prominente Position innerhalb des Top-Themas »Connecting« einnehmen. Ein exklusiver Guide, in dem auch alle Anbieter von Sicherheitstechnik gelistet und innerhalb der Messe verortet sind, erleichtert den Besuchern die Navigation zu sicherheitsspezifischen Angeboten. In besagtem Guide sind außerdem auch spezifische Angebote beschrieben und terminiert. »Vernetzte Sicherheit ist integraler Bestandteil der technischen Gebäudeinfrastruktur. Auch deshalb findet sie sich im Produktportfolio einer ganzen Reihe von Ausstellern überall auf der Light + Building. Gleichzeitig kondensieren wir mit einigen Hot-Spots sicherheitstechnisches Angebot und Know-how«, so Iris Jeglitza-Moshage, Geschäftsleiterin der Messe Frankfurt.

Einer dieser Hot Spots ist etwa das Special-Interest-Thema »Notfallbeleuchtung« in Halle 8.0 oder auch die Konferenz in der Halle 9.1. Sie fungiert als zentrale Informationsschnittstelle mit dem Fokus auf vernetzte Sicherheitstechnik in der Gebäudeautomation. Darüber hinaus findet sich Sicherheitstechnik zur Light + Building auch in vielen weiteren Hallen als integriertes Angebot.