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Lightwave: Smarte Komponenten von Lightwave

Spurhalteassistenten in Autos. Kontaktloses Bezahlen im Supermarkt: Innovative und vernetzte Technik zieht in alle Lebensbereiche ein, um das Leben einfacher und effizienter zu machen – auch Zuhause in Form eines Smart Home. Doch dabei gibt es viele Varianten.

In einem Smart Home gibt es nicht nur sogenannte Aktoren, also Endgeräte, die durch Eingabegeräte wie hier etwa mit einem Tablet gesteuert werden; ein smartes Zuhause definiert sich durch eine wechselseitige Kommunikation zwischen Steuereinheiten und Bildquelle: © Lightwave

In einem Smart Home gibt es nicht nur sogenannte Aktoren, also Endgeräte, die durch Eingabegeräte wie hier etwa mit einem Tablet gesteuert werden; ein smartes Zuhause definiert sich durch eine wechselseitige Kommunikation zwischen Steuereinheiten und Sensoren.

In Smart Homes lassen sich beispielsweise Lichter per App von überall ein- und ausschalten und die Heizung denkt mit, wann sie die Temperatur nach oben oder unten regulieren soll. Dabei ist Smart Home nicht gleich Smart Home.
Es gibt große, in die gesamte Hauselektronik integrierte Lösungen, aber auch fragmentarische Nutzungsweisen, bei denen lediglich einzelne Teile des Haushalts digitalisiert sind. Um die Potentiale der Technologie zu nutzen, ohne die bestehende Elektronik komplett neu zu installieren, empfiehlt sich ein Mittelweg, wie John Shermer, Experte von Lightwave, erklärt.
Unterstützend für den überall feststellbaren Anstieg der Nutzungs-Akzeptanz für das Smart Home  wirkt hier der Fortschritt des Internet of Things (IoT). Analoge Gegenstände werden zunehmend mit einer digitalen Komponente ausgestattet, um deren Einsatz für den Nutzer zu optimieren. Neben Verkehrsleitsystemen oder Frachtcontainern trifft diese Entwicklung auch Steckdosen und die Beleuchtung im Wohnzimmer. Smart Homes können dabei helfen, neben Neubauten auch modernisierte Altbauten wirtschaftlich, nachhaltig, energieeffizient, komfortabel und langfristig nutzbar zu machen, informiert beispielsweise die Verbraucherzentrale. Trotzdem nutzen laut Splendid Research lediglich 12 Prozent der Anwender Lösungen, die einer Systemlogik unterliegen.

Hier das Lightwave Lightning & Power Starter Kit, bestehend aus einem Smart-Dimmer, einer Smart-Socket-Steckdose sowie dem Link-Plus-Hub. Bildquelle: © Lightwave

Hier das Lightwave Lightning & Power Starter Kit, bestehend aus einem Smart-Dimmer, einer Smart-Socket-Steckdose sowie dem Link-Plus-Hub.

Smart Home ist nicht gleich Smart Home

Komplette Smart-Home-Systeme sind, wenn überhaupt, nur in neuen Häusern enthalten, da vollintegrierte Lösungen bereits beim Hausbau mit berücksichtig werden müssen. Das ist allerdings sehr teuer und damit für viele unerschwinglich. Für ältere Häuser bestehen zwar Möglichkeiten, nachzurüsten, allerdings machen ein Tablet und eine smarte Glühbirne noch kein vollständiges Smart Home. In einem solchen gibt es nicht nur sogenannte Aktoren, also Endgeräte, die durch Eingabegeräte wie etwa Smartphones, Tablets oder auch im Haus integrierte Touchdisplays gesteuert werden.

Kommunikation zwischen Sensoren, Steuereinheit und Aktoren

Ein smartes Zuhause definiert sich durch eine wechselseitige Kommunikation zwischen Steuereinheiten und Sensoren, um durch situativen Einsatz unnötigen Energieverbrauch zu reduzieren und die smarten Geräte bedarfsgerecht einzusetzen. Intelligente Beleuchtungssysteme helfen dabei, die richtige Helligkeit für verschiedene Situationen zu programmieren. Gedimmtes Licht beim Fernsehen spart ebenso Energie wie programmierbare Zeiten für Heizung. Außerdem können die smarten Geräte wiederum Auskunft über den Energieverbrauch geben, um die Kosten im Blick zu behalten und den Einsatz zu optimieren. Dabei helfen Sensoren, die dafür zuständig sind, Temperatur, Helligkeit oder den Stromverbrauch zu erfassen. Die erhobenen Daten gehen in einem Gateway ein, einer zentralen Steuerungseinheit, die diese speichert und die Befehle von den Eingabegeräten an die Aktoren sendet. Die Verbindung zwischen Gateway und Aktoren kann über das bereits vorhandene Stromnetz, Kabel oder Funk erfolgen.

Der Anstieg der Smart-Home-Nutzungs-Akzeptanz macht sich auch bemerkbar in der Bereitschaft von Bewohnern in Bestandsbauten, Smart-Home-Installationen nachzurüsten. beispielsweise einen Dimmer. Die Zweiwege-Kommunikation gibt den Status des Dimmers a Bildquelle: © Lightwave

Der Anstieg der Smart-Home-Nutzungs-Akzeptanz macht sich auch bemerkbar in der Bereitschaft von Bewohnern in Bestandsbauten, Smart-Home-Installationen nachzurüsten. beispielsweise einen Dimmer. Die Zweiwege-Kommunikation gibt den Status des Dimmers an und zeigt, ob der Dimmer ein- oder ausgeschaltet ist.

Viele Kommunikationsmöglichkeiten

Es gibt zahlreiche Funksysteme wie etwa Bluetooth, WLAN oder den RF-Standard. Dieser weist aufgrund der genutzten Frequenz im Gegensatz zu Bluetooth und WLAN eine geringe Störanfälligkeit sowie hohe Sicherheit und Reichweite auf. Systeme, die auf Kabelverbindungen basieren, erfordern einen hohen Aufwand bei der Installation und Inbetriebnahme, da für jede Verbindung eigens eine Leitung verlegt werden muss. Auf Funk basierende Systeme, die auf RF-Standards zurückgreifen, lassen sich im Vergleich dazu einfacher installieren. Sie nutzen die vorhandene Verkabelung des Hauses, wodurch Kosten und Zeit für die Installation auf ein Minimum reduziert werden und gleichzeitig jederzeit ein flexibler Umbau möglich ist.
Die einzelnen Aktoren können zusätzlich durch die
verschiedenen Vernetzungen gekoppelt werden, wodurch die verschiedenen Endgeräte zu einem umfassenden System werden. So können die einzelnen Funktionen aufeinander abgestimmt werden.

Einfache Installation auch in Altbauten möglich

Eine »Nachrüstung« mit Smart-Home-Funktionen in bereits bestehenden Häusern, die vor dem digitalen Zeitalter gebaut wurden, ist also möglich. Entscheidender Faktor für die Akzeptanz solcher Systeme ist allerdings eine einfache Installation und Bedienbarkeit. Im »Plug & Play«-Zeitalter, in dem Verbraucher es gewöhnt sind, alles über das Smartphone zu erledigen, müssen die Smart-Home-Vorrichtungen wie smarte Steckdosen und Lichtschalter einfach einzubauen und zu steuern sein. Nur eine umfassende Lösung kann den Stromverbrauch effizienter gestalten oder etwa durch vernetzte Beleuchtungen eine angenehme Wohnatmosphäre schaffen. Hier stellen Systeme basierend auf Funkverbindungen einen guten Kompromiss zwischen Vernetzung und Installationsaufwand dar. Erst die Verknüpfung von smarten Geräten ermöglicht deren optimalen Nutzung.
(Nach Unterlagen von Lightwave)

Smart-Home-Installationen sind nicht nur funktional, sondern sie können sich auch problemlos bezüglich Design und Farbgebung in ein Wohnungs-Ambiente einfügen. Bildquelle: © Lightwave

Smart-Home-Installationen sind nicht nur funktional, sondern sie können sich auch problemlos bezüglich Design und Farbgebung in ein Wohnungs-Ambiente einfügen.