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WiZ Interview: Lampen mit Verstand

Die Lampen von WiZ lassen sich per WLAN mit der Cloud verbinden, ein Hub ist nicht nötig. Wir sprachen mit Jérôme Leroy, Gründer von WiZ und aktuell zuständig für Vertrieb und Marketing über die Zukunft von smarter Beleuchtung und Human Centric Lighting.

Ein Interview mit Jérôme Leroy, Gründer von WiZ Bildquelle: © WiZ

Ein Interview mit Jérôme Leroy,

Gründer von WiZ

Herr Leroy, wie smart ist ihr eigenes Zuhause?

In meinem Haus habe ich vier Zimmer mit insgesamt 23 smarten Lampen bzw. Leuchtmitteln ausgestattet. Mein Zuhasue ist also weitestgehend »wizifiziert«. Ich habe dazu verschiedene Szenen eingerichtet, die ich automatisch abrufen kann: atmosphärisches Licht furs Abendessen, zum Filmeschauen mit der Familie, zum Jazz-Musik Hören und so weiter. Jede dieser Szenen kann ich mit der App auf dem Smartphone, der WiZmote-Fernbedienung und auch per Sprachbefehl abrufen – oder per zeit-abhängiger Voreinstellung. Ich selbst nutze meist die Siri Shortcuts auf meinem iPhone und Google Home als zweiten Sprachassistenten.

Was ist das Besondere an WiZ?

WiZ ist eine sehr sichere, stabile und skalierbare Lösung für zukunftssichere Beleuchtungstechnologie. Sämtliche Lampen und Leuchten können via »Plug&Play« ganz einfach integriert werden, ohne den Bedarf an weitere Hardware. Jede Lampe und jedes Leuchtmittel von WiZ ist ein unabhängiges Element, das per WLAN mit der Cloud verbunden wird. Die einzelnen Elemente können so einfach »over the air« aktualisiert, mit neue Funktionen erweitert, eingestellt und verwaltet werden. 
Die WiZ-App, die zentrale Steuerungsplattform sozusagen, kann über 200 Elemente kontrollieren und steuern. Professionelle Nutzer können mit dem WiZ Advance Interface sogar bis zu 10.000 Elemente kontrollieren. 
Die grundlegende WiZ-Plattform umfasst eine Vielzahl von fortschrittlichen Technologien und Einstellungen, wie beispielsweise Circadian Rhythm Management und dynamische Lichtszenen. Unsere Plattform ist außerdem offen für andere Lampenhersteller – vergeichbar mit einem Betriebssystem wie Windows oder Prozessoren von Intel. Dadurch kommen noch viel mehr Kunden in den Genuß der komfortablen Funktionen der WiZ-Technologie. Aktuell sind schon über 1.000 Produkte anderer Hersteller »wizifiziert« und können so alle Features von WiZ bieten.

Warum sind smarte Lampen und intelligente Lichtszenen die Zukunft?

Weltweit gibt es rund 26 Milliarden Lampen und Leuchten, Tendenz steigend. Davon aber ist nur rein extrem kleiner Teil vernetzt, obwohl die meisten davon fest installiert sind. Die laufende IoT-Revolution eröffnet so viele attraktive Mehrwerte für Beleuchtung und dies zu stets sinkenden Kosten: Automatisierung basierend auf Zeitplänen, Energiesparoptionen, variable Weißtöne und auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmtes Licht (Human Centric Lighting).

WiZ arbeitet mit allen bekannten Sprachassistenten zusammen. Bildquelle: © WiZ

WiZ arbeitet mit allen bekannten Sprachassistenten zusammen.

Welche Vorteile bietet WiZ dem Elektrofachhandwerk?

Die Einrichtung per Plug&Play ohne komplexes Setup erleichtert auch Profis die Arbeit ganz erheblich. Außerdem können die Voreinstellungen ab Werk einfach an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Die Abstimmung auf die Anforderungen vor Ort sowie die Installation erfordern nur wenig Zeit und keine Schulungen etc. 
Durch die Konfiguration via WiFi erhalten die Installateure maximale Flexibilität und müssen auf vorhandene Verkabelung, Switches usw. keine Rücksicht nehmen. Dank der hohen Skalierbarkeit unterstützt die WiZ-Plattform nicht nur das Smart Lighting Management in Wohnungen und Ein-Familien-Häusern sondern auch in Büros, mittelgroßen Ladengeschäften, Restaurants und so weiter. 
Features wie beispielsweise Predictive Maintenance und kontinuierliche Verbrauchsmessung erleichtern den Profis im Facility Managamengt die alltägliche Arbeit ganz erheblich!