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dena-Netzflexstudie: Parallele Speichernutzung senkt Kosten der Energiewende

Die Mehrfachnutzung von Speichern und anderen Flexibilitätstechnologien kann die Kosten der Energiewende deutlich senken und Netzausbau vermeiden. Das ist das Ergebnis der Netzflexstudie der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Die dena-Netzflexstudie zeigt: Anlagenbetreiber können zur Netzstabilisierung beitragen. Bildquelle: © Pixabay

Die dena-Netzflexstudie zeigt: Anlagenbetreiber können zur Netzstabilisierung beitragen.

Werden Flexibilitätstechnologien nicht nur marktorientiert betrieben, sondern auch zur Entlastung des Stromnetzes eingesetzt, senkt das die volkswirtschaftlichen Kosten und reduziert den Ausbaubedarf im Verteilnetz. Gleichzeitig profitieren Netz- und Anlagenbetreiber durch zusätzliche Kosteneinsparungen bzw. Erlösmöglichkeiten. Der parallele Einsatz der Flexibilitätstechnologien hat das Potenzial, Strommarkt und Netzbetrieb zu verbinden und so zum Motor für Innovationen und neue Geschäftsfelder zu werden, so das Fazit der dena. Derzeit behindern aber die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen den optimalen Einsatz.

»Wir haben erstmals die Mehrfachnutzung für verschiedene Anwendungsfälle durchgespielt. Gelingt die parallele Nutzung für Markt und Netz, entsteht eine wirtschaftliche Win-Win-Win-Situation − für die Anbieter von Flexibilitätstechnologien, die Netzbetreiber und die Verbraucher«, sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. »Gebraucht wird eine Brücke zwischen Markt und Stromnetz.«