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Für die Energiewende: Installation einer Photovoltaik-Anlage

Familie Finkemeier-Schlimm erzeugt seit Ende September ihren eigenen Strom. Das Ehepaar aus Gütersloh betreibt ein brandneues Photovoltaik-Komplettsystem – eine von rund 1,7 Millionen Solaranlagen in Deutschland. Die Familie möchte damit ihren Teil zur Energiewende beitragen.

Installtion einer PV-Anlage Bildquelle: © SOLARWATT

Deutschland verbraucht immer mehr Strom. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamts hervor. Der Energieverbrauch für Wärme, Warmwasser, Beleuchtung und Elektrogeräte stieg 2017 zum dritten Mal in Folge an – auf 679 Milliarden Kilowattstunden. Ein immer größerer Teil dieser Energie wird zumindest aus regenerativen Quellen gewonnen. Aktuell liegt der Anteil hierzulande bei rund 13 Prozent. Auch weltweit wächst die Bedeutung grüner Energiequellen. Besonders der Photovoltaik kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Im vergangenen Jahr wurden auf der ganzen Welt Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 97 Gigawatt ans Netz gebracht – Tendenz steigend.

Auch Familie Finkemeier-Schlimm erzeugt ihren eigenen Solarstrom. Das Einfamilienhaus des Ehepaars in Gütersloh zieren seit Ende September dieses Jahres schwarze Glas-Glas-Module der Firma Solarwatt. Der dazugehörige Speicher sorgt dafür, dass so viel selbst erzeugter Strom wie möglich in den eigenen vier Wänden verbraucht wird. Über den »EnergyManager« wird die Anlage überwacht und es werden Verbraucher zu- und abgeschaltet. Die Familie benötigt im Jahr etwa 5500 bis 6000 kW Energie; der Autarkiegrad soll dank der umfassenden PV-Lösung zukünftig zwischen 70 und 75 Prozent liegen, bestätigt Sven Dönnewald.

 

Für mehr Unabhängigkeit – und die Energiewende

Dönnewald ist Fachberater bei der ewenso GmbH. Der Handwerksbetrieb aus Langenberg bei Gütersloh ist Premiumpartner von Solarwatt und hat sich auf den Einbau der Photovoltaik-Systeme des Dresdner Unternehmens spezialisiert. ewenso wurde 2012 gegründet und beschäftigt aktuell knapp 20 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr montierte das Team PV-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 700 kWp. Einen Großteil der Installationen nehmen Herr Dönnewald und seine Kollegen aktuell in Einfamilienhäusern wie dem von Familie Finkemeier-Schlimm vor. Die Motive sind oft ähnlich: Unabhängigkeit von hohen Energiekosten und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun.

 

Stromerzeugung mit System
Das Solarwatt-Geschäftsmodell basiert auf den drei Säulen »Energie erzeugen«, »Energie managen« und »Energie speichern«. Das Unternehmen ist das einzige weltweit, das alle wesentlichen Komponenten eines gesamten Photovoltaikanlage selbst entwickelt und produziert. Das Produktportfolio umfasst langlebige Glas-Glas-Solarmodule, intelligente Energiemanager und effiziente Stromspeicher. Diese Systeme werden insbesondere von Privathaushalten und dem Kleingewerbe zur dezentralen Energieversorgung eingesetzt.

 

Auch für Familie Finkemeier-Schlimm spielte die Energiewende bei der Entscheidung für eine eigene Photovoltaik-Anlage eine große Rolle. »Wenn man sieht, was jetzt beispielsweise im Hambacher Forst los ist. Diese Bilder kriegt man ja auch überall mit. Aber nur wenn jeder Einzelne mitdenkt und etwas tut, dann können wir die Energiewende auch tatsächlich schaffen – sonst geht es nicht«, meint Barbara Finkemeier. Darüber hinaus sei ihnen aber auch die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage durch Herrn Dönnewald sehr plausibel dargestellt worden, erklärt ihr Ehemann Gerd Schlimm.

 

Fachwissen beeindruckt

Vor der Erteilung des Auftrags führte das Ehepaar ein langes Gespräch mit Herrn Dönnewald, erklärt Barbara Finkemeier: »Wir haben uns verschiedene Angebote eingeholt und hatten ein sehr ausführliches Gespräch mit Herrn Dönnewald. Deshalb haben wir uns auch für diese Firma entschieden.« Am Ende fiel die Entscheidung für 32 monokristalline Glas-Glas-Solarmodule von Solarwatt mit einer Gesamtleistung von 9,28 kWp sowie einen MyReserve-Speicher mit 4,8 kW. Der Speicher hängt im Keller neben einem Fronius-Wechselrichter.

Beeindruckt waren die Eheleute vom Fachwissen des Installateurs. »Am Anfang ist man natürlich erstmal Laie. Zu Beginn denkt man nur, dass man dank der Anlage ein bisschen Geld spart. Was darüber hinaus aber alles möglich ist, das erfährt man erst nach und nach«, erklärt Frau Finkemeier. Beispielsweise wurde die Nutzung eines Batteriespeichers durch Herrn Dönnewald angeregt. Als der ewenso-Fachberater der Familie die Vorteile erläuterte, sei man sich sehr schnell einig gewesen, dass ein Speicher für ihre Zwecke absolut sinnvoll ist.