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EVO: Solarstrom wettbewerbsfähig wie nie

In diesem Jahr werden erstmals weltweit deutlich über 100 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut – der Anteil der Photovoltaik unter den Erneuerbaren Energien wächst vor allem in China, Indien und den USA, aber auch in Europa. EVO sieht im süddeutschen Raum noch viel Potenzial für PV-Dachanlagen.

EVO Bildquelle: © EVO

Immer mehr Eigentümer rüsten ihr Dach zur Energietankstelle auf.

Die Energiewende ist auf einem guten Weg – global gesehen. Immer mehr Länder steigen aus der Kohleverstromung aus. Und der Zubau bei den Erneuerbaren Energien beschleunigt sich. Noch ist der Anteil der Windkraft am größten, doch aufgrund stark fallender Preise werden Photovoltaik und Batteriespeicher schon bald die wichtigsten Pfeiler der erneuerbaren Energien im Strommix sein. Die durchschnittlichen Stromkosten für 100 Prozent erneuerbare Energien werden jedenfalls immer günstiger.

Die Anschaffungskosten für Solarstrommodule sind seit 2006 um über zwei Drittel gesunken. In Deutschland geht der Zubau an PV-Leistung langsamer als erhofft voran, weil die Einspeisevergütung schrittweise stark abgesenkt wurde. Zum Jahresende 2017 summierte sich die Leistung aller geförderten PV-Anlagen in Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur auf knapp 43 Gigawatt. Das ist der zweitgrößte Anteil der Stromerzeugungssysteme bei den erneuerbaren Energien und entspricht einer Vermeidung von fast 25 Mio. Tonnen CO2-Emissionen. Insgesamt liegt der Anteil der erneuerbaren Energien inzwischen bei 36 Prozent. An Sonn- und Feiertagen kann Solarstrom schon heute bis zu 50 Prozent des momentanen Stromverbrauchs abdecken.

»So erfreulich der Zubau von Solarstromanlagen heute ist, das ungenutzte Potenzial ist noch viel größer, gerade in Süddeutschland«, erläutert Markus J. Schmidt. Der Leiter der EVO Gruppe weist darauf hin, dass PV-Anlagen in Verbindung mit Batteriespeicher die Eigenstromquote deutlich verbessern und die täglichen Schwankungen problemlos ausgleichen können. »Zu 11 bis 13 Cent Stromgestehungskosten lässt sich mit einer eigenen PV-Anlage der Haushaltsstrom deutlich günstiger produzieren, als er aus dem Netz bezogen wird – dort kostet er im Durchschnitt 29 Cent.«

Experten erwarten für den europäischen Photovoltaikmarkt in diesem Jahr ein Wachstum von mehr als 30 Prozent. Sonnenwärme gilt als die zukunftsträchtigste erneuerbare Energiequelle der Welt: Nach Berechnungen der IEA (Internationale Energieagentur) könnten Solarkraftwerke auf weniger als 1 Prozent der Landfläche den Strombedarf der gesamten Erde decken.