Fehlerstromschutzschalter: Sicherheit für Ladesäule, Wallbox & Co.

Ob private Wallbox oder öffentliche Ladesäule - »Stromtankstellen« werden meist von Nicht-Fachleuten benutzt und müssen deshalb elektrisch sicher sein, um Gefahrensituationen oder gar Stromunfälle zu vermeiden. Die richtigen Fehlerstromschutzschalter sind dabei unabdingbar.

E-Ladestationen müssen besondere Sicherheitsmerkmale aufweisen. Die richtigen Fehlerstromschutzschalter sind dabei unabdingbar. Bildquelle: © Doepke Schaltgeräte GmbH

E-Ladestationen müssen besondere Sicherheitsmerkmale aufweisen. Die richtigen Fehlerstromschutzschalter sind dabei unabdingbar.

65 Prozent der Deutschen würden ein E-Auto am liebsten zu Hause laden wollen. Das hat eine vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft in Auftrag gegebene Umfrage ergeben. Bei der zunehmenden Zahl an Elektrofahrzeugen auf unseren Straßen gibt es also ein enormes Ausbaupotential und einen wachsenden Markt für das Elektrohandwerk.

Den richtigen Fehlerstromschutzschalter verwenden

Die besondere Herausforderung beim Laden von Elektrofahrzeugen: Im Fehlerfall können hier auch glatte Gleichfehlerströme entstehen. Diese werden z. B. von allstromsensitiven Fehlerstromschutzschaltern des Typs B zuverlässig erkannt. Alternativ können Fehlerstromschutzschalter des Typs A oder F verwendet werden, wenn geeignete Schutzmaßnahmen gegen DC-Fehlerströme vorgesehen sind. Ideal geeignet sind hier spezielle, für die Elektromobilität optimierte Fehlerstromschutzschalter.

Die Fehlerstromschutzschalter DFS in EV-Ausführung sind speziell für die Anforderungen beim Laden von Elektrofahrzeugen optimiert. Bildquelle: © Doepke Schaltgeräte GmbH

Die Fehlerstromschutzschalter DFS in EV-Ausführung sind speziell für die Anforderungen beim Laden von Elektrofahrzeugen optimiert.

Das auf Fehlerstromschutz spezialisierte Unternehmen Doepke Schaltgeräte hat eigens für das Laden von E-Fahrzeugen die Ausführung EV (=Electric Vehicles) seiner Fehlerstromschutzschalter DFS entwickelt. Sie haben eine integrierte aktive Zusatzfunktion, die glatte Gleichfehlerströme im Fehlerfall erkennt und auf 6 mA durch Abschaltung begrenzt. Die DFS in EV-Ausführung gewährleisten so den Personenschutz vor gefährlichen Fehlerströmen und schützen dabei sich sowie vorgeschaltete Fehlerstromschutzeinrichtungen vor der sogenannten Erblindung. Vom Erblinden spricht man, wenn Fehlerstromschutzschalter des Typs A oder F ohne Zusatzeinrichtung glatten Gleichfehlerströmen ausgesetzt sind und durch eine Magnetisierung des Summenstromwandlerkerns im schlimmsten Fall ihre Schutzfunktion unbemerkt verlieren.
Im März 2018 ist übrigens die Produktnorm IEC 62955 für Geräte zum Fehlerstromschutz in Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge neu erschienen. Die EV-Schalter von Doepke entsprechen den in der Norm IEC 62955 beschriebenen Schutzschaltgeräten RDC-PD (Residual Direct Current – Protective Device) in vollem Umfang und haben daher die entsprechende VDE-Zertifizierung.
Weitere Informationen auf www.doepke.de/iec-62955