ZF Friedrichshafen: Erfolgreiches Energy Harvesting

Durch die Umwelt-Bewegung »Fridays for Future« ist das Thema Umweltschutz mehr denn je in aller Munde. Auch die Herstellung und Entsorgung von Batterien belasten die Umwelt. Mit der Entwicklung der energieautarken Funkschalter wirkt die ZF Friedrichshafen AG dem entgegen.

Energieautarke Funkschalter von ZF Bildquelle: © ZF

Energieautarke Funkschalter von ZF

Basierend auf dem Prinzip des elektromechanischen Energy Harvestings entwickelte ZF vor einigen Jahren einen Funkschalter, der nur per Tastendruck ausreichend Energie zur Übertragung von Funktelegrammen erzeugt und somit ohne Batterien und Kabel auskommt. Damit sind die Energy Harvester jederzeit einsatzbereit und verschmutzen die Umwelt nicht durch den Einsatz von Batterien. Mit seiner kleinen Baugröße von 20.1 x 7.3 x 14.3 mm und dem hohen Energieertrag von 450 µJ pro Halbzyklus ist der energieautarke Generator der derzeit kompakteste und energieeffizienteste kinetische Energy Harvester auf dem Markt. Auch aufgrund des sehr großen Temperaturbereichs von -40°C bis 85°C eignet sich der Generator für eine Vielzahl von Applikationen.
 
Mit seiner langen Lebensdauer von bis zu 1 Million Schaltzyklen ist er außerdem eine ernsthafte Konkurrenz für batteriebetriebene Schaltlösungen. Die energieautarken Funklösungen lassen sich frei platzieren und ermöglichen somit eine einfache Installation, sogar auf Oberflächen wie Glas, Holz oder Beton und bieten daher ein hohes Maß an Flexibilität und Komfort für den Anwender.  
 
Der Generator ist in monostabiler und bistabiler Form verfügbar. Daneben umfasst das Sortiment Funkmodule, Wipp- und Schnappschalter für die Industrieautomation sowie Schaltmodule mit unterschiedlichen Protokollversionen für die Gebäudeautomation. Empfänger sind als integrierte Empfänger oder als separate Einheiten im Gehäuse bzw. als steckbare Empfängerleiterplatte verfügbar.
 Die Energy Harvesting Technologie, das Design und der Aufbau der Produkte und Applikationen wurden von ZF patentrechtlich geschützt. Darüber hinaus hat ZF Friedrichshafen die Patentsituation geprüft und sieht derzeit keinen Eingriff des energieautarken Funkschalter von ZF in den Schutzbereich eines rechtskräftigen Patentes von Wettbewerbern.