Sie sind hier: HomeLicht

Referenzbericht: Kunst, Design und Sehkomfort

Die Polygon Gallery, Kunstgalerie der British Columbia Photography and Media Arts Society in Vancouver, ist die größte Non-Profit-Fotogalerie in Kanada. Das Beleuchtungskonzept verbindet Flexibilität, Design und effizienten Sehkomfort.

Außenansicht der Polygon Gallery am Hafen von Vancouver Bildquelle: © ERCO GmbH, www.erco.com, Fotografie: Moritz Hillebrand

Das neu erbaute Galeriegebäude befindet sich in exponierter Lage direkt am Hafen von Vancouver

Das ortsansässige Planungsbüro Patkau Architects konzipierte einen markanten, zweigeschossigen Baukörper mit Sägezahndach. Die Polygon Gallery erhielt ihren Platz am Hafenkai von Lower Lonsdale, in exponierter Lage direkt am Wasser. Das weitgehend geschlossene Galeriegeschoss mit seinen charakteristischen Sheddächern krönt das großflächig verglaste Erdgeschoss mit Foyer, Café und Shop, das Ein- und Durchblicke von außen gewährt. Die Fassadenverkleidung aus perforierten, rostfreien Stahlschindeln passt den Bau in seine urbane Umgebung ein und lässt ihn, je nach Tageslichtsituation, in changierenden Grau- und Silbertönen erscheinen.

Leuchten bewähren sich im Kunstkontext

Luftig und weit gestalteten die Architekten die beiden größten Ausstellungsräume im Obergeschoss, die Tageslicht ausschließlich durch die nach Norden ausgerichteten Oberlichter erhalten. So ist bei Tag eine blendfreie Beleuchtung der Räume ohne Schlagschatten gewährleistet. Um den Unterschied zwischen Tages- und Kunstlicht so gering wie möglich zu halten, entschieden sich die Planer für Erco LED-Lichtwerkzeuge mit einer neutralweißen Lichtfarbe von 4000K. Die Leuchten demonstrieren in der Polygon Gallery, dass sie den unterschiedlichen Beleuchtungsanforderungen im Kunstkontext gerecht werden – mit einer gleichmäßigen, blendfreien Allgemeinbeleuchtung auf der einen und einer exakten Akzentuierung der Exponate auf der anderen Seite.

Licht im idealen Winkel

In den horizontalen Stahlträgern unterhalb der Dächer verlaufen bündig eingesetzte Stromschienen, in denen »Light Board«-Strahler und Linsenwandfluter installiert wurden. Diese lassen sich unkompliziert neu ausrichten und so flexibel auf die Exponate anpassen. Durch den Einfallwinkel von 30 Grad wird eine Blendung durch Reflexion für den Betrachter vermieden. Das Betriebsgerät ist in das flache Gehäuse der Leuchten integriert, welche völlig homogen und baugleich erscheinen und in der Gesamtgestaltung der Räume optisch zurücktreten.

Kunst im Mittelpunkt

Den Kontrast von transparent gestaltetem Erdgeschoss zu geschlossenem Obergeschoss verstärken die Architekten im Innern der Galerie durch die Wahl unterschiedlicher LED-Lichtwerkzeuge. Im großflächig verglasten Erdgeschoss, wo Eingangsbereich mit Rezeption, Shop und Lobby mit Café offen ineinander übergehen, werden einzelne Exponate randscharf illuminiert. So setzen sich die Werke deutlich von den Verkaufsflächen ab und machen neugierig auf die eigentliche Ausstellung im Obergeschoss.